Aktuelle Informationen zum Coronavirus (Stand: 03.08.2020)

Einrichtungen der Gemeinde Elchingen

Es sind keine gemeindlichen Einrichtungen aufgrund der Corona-Pandemie außerplanmäßig geschlossen. Im Betrieb gelten die staatlichen Verordnungen und Hygieneauflagen.


Für das Rathaus und Bürgerbüro gelten weiterhin besondere Zutrittsregelungen. Das Betreten des Bürgerbüros erfolgt ausschließlich über den Eingang am Kirchweg. Verlassen wird das Bürgerbüro über den Ausgang am Pfarrgäßle. Das Pfarrgäßle und der Kirchweg sind über eine Treppenanlage miteinander verbunden. Es muss zwingend ein Mundschutz (Mund-Nasen-Schutzmasken, Alltagsmasken, Schals) getragen werden. Die Hände sind nach Betreten des Gebäudes zu desinfizieren. Menschen, die an akuten Atemwegserkrankungen leiden oder innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem COVID-19-Erkrankten hatten, sollen unbedingt zu Hause bleiben und den Kontakt zu anderen Personen vermeiden. Die Anzahl an Besuchern im Rathaus und Bürgerbüro muss beschränkt werden, weshalb es zu Wartezeiten kommen kann. Insbesondere im Bürgerbüro muss eventuell auch außerhalb des Gebäudes gewartet werden. Halten Sie bitte den empfohlenen Abstand von mindestens 1,5 m zu den anderen Besuchern ein. Vorzugsweise sollten Anliegen weiterhin möglichst per Telefon oder E-Mail geklärt werden. 

 

Folgende staatlichen Regelungen gelten derzeit im Wesentlichen:

 

Kontaktbeschränkung
Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist in der Familie sowie mit Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstands oder in einer Gruppe von bis zu zehn Personen gestattet. Bei privaten Zusammenkünften zu Hause gilt keine Beschränkung auf einen festen Personenkreis oder eine zahlenmäßige Beschränkung, stattdessen soll dort die Personenzahl unter Berücksichtigung der allgemeinen Grundsätze (Mindestabstand) begrenzt werden. Das Feiern und Grillen auf öffentlichen Plätzen und Anlagen ist unabhängig von den anwesenden Personen untersagt.

 

Gottesdienste
Für öffentlich zugängliche Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie für die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften gilt ein Mindestabstand zwischen den Teilnehmern von 1,5 m. Im Freien beträgt die Höchstteilnehmerzahl 200 Personen unter Wahrung des Mindestabstandes von 1,5 m. Für die Besucher gilt Maskenpflicht, solange sie sich nicht an ihrem Platz befinden.

 

Geschäfte, Freizeiteinrichtungen 
Für Ladengeschäfte und den Einzelhandel, Freizeitparks, vergleichbare ortsfeste Freizeiteinrichtungen sowie Badeanstalten, Schwimmbäder, Thermen und Wellnesszentren gelten folgende Auflagen: 1,5 m Abstand, verpflichtende Hygiene- und Parkplatzkonzepte, Maskenpflicht, ein Kunde pro 10 qm Fläche.

 

Sport
Sportausübung ist unter Einhaltung der folgenden Voraussetzungen zulässig:

  • Gemeinschaftsduschräume bleiben geschlossen
  • Umkleiden und WC-Anlagen dürfen unter Wahrung des Mindestabstands genutzt werden
  • bei Trainings-/Sportangeboten, die als Kurse mit regelmäßigen Terminen abgehalten werden, ist darauf zu achten, dass die Teilnehmer einem festen Kursverband zugeordnet bleiben, der möglichst von einem festen Kursleiter/Trainer betreut wird
  • Training darf mit Kontakt erfolgen, wenn die Kontaktdaten gemäß „Rahmenhygienekonzept Sport“ für das Training in festen Trainingsgruppen erfasst werden; dabei darf die Trainingsgruppe in Kampfsportarten höchstens fünf Personen umfassen. Zum 01.08.2020 wurde die Begrenzung der Personenzahl auf diejenigen Kampfsportarten beschränkt, in denen durchgängig oder über einen längeren Zeitraum ein unmittelbarer Körperkontakt erforderlich ist
  • konsequente Einhaltung der Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei gemeinsamer Nutzung von Sportgeräten
  • Vermeidung von Warteschlangen beim Zutritt zu oder Verlassen von Anlagen
  • in geschlossenen Räumlichkeiten, insbesondere beim Durchqueren von Eingangsbereichen, bei der Entnahme und dem Zurückstellen von Sportgeräten sowie bei der Nutzung von WC-Anlagen und der Umkleiden besteht Maskenpflicht
  • keine besondere Gefährdung von vulnerablen Personen
  • keine Zuschauer
  • für eine ausreichende Belüftung der Indooranlagen mit Außenluft ist zu sorgen
  • gruppenbezogene Trainingseinheiten/-kurse werden indoor auf höchstens 120 Minuten beschränkt; danach ist ein vollständiger Frischluftaustausch zu gewährleisten
  • bei Wettkämpfen in geschlossenen Räumen sind höchstens 100 Personen (Wettkampfteilnehmer und Funktionspersonal) zugelassen; sofern allen anwesenden Personen gekennzeichnete Plätze oder klar voneinander abgegrenzte Aufenthaltsbereiche zugewiesen werden können, bei denen der Mindestabstand immer eingehalten werden kann, sind höchstens 200 Personen zugelassen.

 

Kulturstätten
Für Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten und vergleichbare Kulturstätten sowie die Außenanlagen von zoologischen und botanischen Gärten gelten folgende Auflagen: 1,5 m Abstand, verpflichtende Hygiene- und Parkplatzkonzepte, Maskenpflicht, ein Besucher pro 10 qm Fläche.

Kulturelle Veranstaltungen in Theatern, Konzerthäusern, auf sonstigen Bühnen (u. a. auch der Kinobetrieb) und im Freien sowie die dafür notwendigen Proben und anderen Vorbereitungsarbeiten sind unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

  • Es ist ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten; bei Einsatz von Blasinstrumenten und bei Gesang ist ein Mindestabstand von 2 m einzuhalten.
  • Unter Beachtung der Anforderungen nach Nr. 1 sind in geschlossenen Räumen höchstens 100 und unter freiem Himmel höchstens 200 Besucher zugelassen; bei Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen beträgt die Anzahl der möglichen Besucher in geschlossenen Räumen höchstens 200 und unter freiem Himmel höchstens 400.
  • Die Maskenpflicht gilt nur, solange sich die Besucher nicht an ihrem Platz befinden.
  • Für die Mitwirkenden gilt in geschlossenen Räumen, in denen sich auch Besucher aufhalten oder der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, Maskenpflicht; dies gilt nicht, soweit dies zu einer Beeinträchtigung der künstlerischen Darbietung führt oder wenn der Mitwirkende einen festen Platz eingenommen hat und den Mindestabstand einhält.

Unterricht an Musikschulen oder Proben in Musikvereinen darf nur erteilt werden, wenn zwischen allen Beteiligten ein Mindestabstand von 1,5 m, bei Blasinstrumenten ein Mindestabstand von 2 m gewahrt ist. Bei Chorgesang gilt während des Singens ebenso ein Mindestabstand von 2 m.

 

Veranstaltungen, Tagungen, Kongresse
Tagungen, Kongresse und Veranstaltungen, die üblicherweise nicht für ein beliebiges Publikum angeboten oder aufgrund ihres persönlichen Zuschnitts nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besucht werden, insbesondere Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstage, Schulabschlussfeiern und Vereins- und Parteisitzungen sind mit bis zu 100 Teilnehmern innen und bis zu 200 Teilnehmern im Freien möglich, wenn der Veranstalter ein Schutz- und Hygienekonzept ausgearbeitet hat. Kinder werden unabhängig vom Alter bei der Zahl der Personen mitgerechnet. Bei Veranstaltungen in gastronomischen Betrieben gelten die dortigen Regelungen. Bei privaten Feiern in privaten Räumen oder privaten Gärten gibt es formell keine strikte Begrenzung der Personenzahl. Auch hier muss aber ein Hygienekonzept auf Nachfrage vorgelegt werden können. Abstandsregeln sind hier nicht mehr verpflichtend. Eine Mund-Nasen-Bedeckung gilt für Gäste nur in Gemeinschaftsbereichen wie z.B. Eingangsbereich der Gaststätte, Flur, WC. Die Kontaktdaten der Gäste sind zu erheben.


Öffentliche Festivitäten oder einem größeren, allgemeinen Publikum zugängliche Feiern bleiben untersagt. Das Verbot von Großveranstaltungen gilt bis Ende Oktober 2020.

 

Gastronomie / Hotellerie / Tourismus
In der Gastronomie gelten die zulässigen Öffnungszeiten wie vor der Corona-Krise. Es sind die Hygieneregeln zu beachten (Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m, Maskenpflicht beim Verlassen des Sitzplatzes).

 

Schulen
Nach den Sommerferien soll ab 08.09.2020 der Regelbetrieb in den Schulen aufgenommen werden. Ein 4-Stufen-Plan wurde hierzu vom Kultusministerium ausgearbeitet:


Stufe 1: Infektionsgeschehen bei einzelnen Klassen


Stufe 1 greift dann, wenn einzelne Corona-Fälle oder Verdachtsfälle in Klassen oder an einer Schule auftreten. Die darauffolgenden Maßnahmen werden von der Schulleitung mit dem zuständigen Gesundheitsministerium abgesprochen. Laut Kultusministerium kann es bei einem Covid-19-Verdachtsfall dazu kommen, dass der Präsenzunterricht für einen begrenzten Zeitraum eingestellt wird. Eventuell kann es sogar zu einer vollständigen Umstellung auf den Distanzunterricht kommen. Sollte der Test der betroffenen Person positiv ausfallen, wird die gesamte Klasse für 14 Tage vom Unterricht ausgeschlossen.

 

Stufe 2: Mundschutzpflicht auch am Sitzplatz

 

Ab Stufe 2 beziehen sich die getroffenen Maßnahmen auf das Infektionsgeschehen im Landkreis bzw. der kreisfreien Stadt, nicht mehr auf das an Einzelschulen. Stufe 2 soll ab 20 infizierten Personen pro 100.000 Einwohner gelten. Hier tritt die Mundschutzpflicht auf einer weiteren Ebene in Kraft. Konnten vorher die Schüler und Lehrkräfte ihre Mund-Nasen-Bedeckung am Sitzplatz noch abnehmen, müssen sie diese am Platz und somit auch im Unterricht tragen. Als mögliche Alternative schlägt das Kultusministerium einen Mindestabstand von 1,5 Metern im Unterricht vor, jedoch nur wenn dies räumlich umsetzbar ist.

 

Stufe 3: Strenge Einhaltung des Mindestabstands

 

Kommt es in einem Landkreis innerhalb von sieben Tagen zu 35 Fällen pro 100.000 Einwohner, gelten die Hygienemaßnahmen von Stufe 3. Das Einhalten des Mindestabstands von 1,5 Metern im Unterricht ist hier nun keine Alternative mehr, sondern Pflicht, auch unter den Schülern. Da nicht alle Klassenzimmer derartige räumliche Kapazitäten bieten, kann es somit auch zu einer zeitlich befristeten Unterteilung der Klassen auf einen wöchentlichen oder täglichen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht kommen.

 

Stufe 4: Umstellung auf Distanzunterricht

 

Die vierte und damit höchste Stufe in dem Szenario tritt in Kraft, wenn 50 Fälle pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gemeldet werden. Hier können die Maßnahmen alle Schulen im jeweiligen Landkreis bzw. der kreisfreien Städte treffen. Um das Infektionsrisiko und –geschehen einzudämmen, wird an allen Schulen wieder auf Distanzunterricht umgestellt.

 

Allgemein gilt: Quarantäne bei Corona-Fall in Klasse

 

Die unterschiedlichen vier Szenarien und die damit verbundenen Hygienemaßnahmen richten sich somit nach den unterschiedlichen Verortungen der Infektionen. Während bei Stufe eins noch die Einzelschule als Maßstab gilt, richten sich die Maßnahmen bei den drei darauffolgenden Stufen nach dem Infektionsgeschehen in den Landkreisen bzw. der kreisfreien Stadt.

 

Allgemein wird aber vorgeschrieben: Tritt in einer Klasse oder Lerngruppe ein bestätigter Covid19-Fall auf, so wird die ganze Klasse ebenfalls getestet und vom Unterricht für 14 Tage ausgeschlossen.

(Quelle: www.br.de)

  

Kindertagesbetreuung
Die Einrichtungen der Kindertagesbetreuung laufen derzeit im eingeschränkten Regelbetrieb. Ab 01.09.2020 soll der Normalbetrieb aufgenommen werden. Je nach Infektionslage gilt dann folgendes Drei-Stufen-Modell:

  • Stufe 1: Regelbetrieb bei stabilem Infektionsgeschehen
  • Stufe 2: Eingeschränkter Betrieb bei verschlechtertem Infektionsgeschehen
  • Stufe 3: Eingeschränkte Notbetreuung bei starker Verschlechterung des Infektionsgeschehens



Einrichtung von Teststationen
Der Freistaat Bayern hat an den Flughäfen Memmingen, München und Nürnberg Coronatest-Center eingerichtet. Reiserückkehrer können sich kostenlos auf eine mögliche Infektion mit dem Coronavirus testen lassen. An den großen Grenzübergängen nach Österreich wurden ebenfalls an den Autobahnen Testcenter aufgebaut. Diese befinden sich an den nächstgelegenen Rastanlagen Hochfelln-Nord (A8), Heuberg (A93) (dauerhaft ab 07.08.2020, bis dahin übergangsweise Inntal-Ost) und Donautal-Ost (A3). Für Zugreisende sind Testcenter in den Hauptbahnhöfen Nürnberg und München vorhanden.

 

Die Tests sind bisher freiwillig. Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten hat der Bund eine Testpflicht angekündigt. Diese soll im Laufe dieser Woche in Kraft treten. Wer aus einem Risikogebiet einreist, muss sich dann entweder innerhalb von 48 Stunden vor der Einreise testen lassen oder innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise. Nach der Rückkehr müssen sich alle nicht negativ getesteten Reisenden direkt zu Ihrem Zielort begeben. Bis ein negatives Testergebnis vorliegt, müssen Sie sich selbst bis zu 14 Tage zu Hause isolieren und dem Gesundheitsamt im Landratsamt Neu-Ulm mitteilen, dass Sie unter die Quarantäneverpflichtung fallen (häusliche Quarantäne). Haben Sie einen negativen Corona-Test, müssen Sie nicht in Quarantäne beziehungsweise dürfen Sie die Quarantäne beenden, wenn der Test die folgenden Voraussetzungen erfüllt:

  • Ärztliches Zeugnis in deutscher oder englischer Sprache, das bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus vorhanden sind.

  • Das ärztliche Zeugnis muss in einem Mitgliedstaat der EU oder einem sonstigen Staat ausgestellt sein, den das Robert-Koch-Institut in eine Liste von Staaten mit hierfür ausreichendem Qualitätsstandard aufgenommen hat.

 

Ein negatives Testergebnis kann immer nur eine Momentaufnahme darstellen. Deshalb ist 5 bis 7 Tage nach dem Test eine Wiederholungstestung sinnvoll, aber nach aktuellem Stand weiterhin freiwillig.



Allgemeine Informationen
Weitere Informationen zur Coronavirus-Pandemie erhalten Sie auf der Homepage des Landratsamtes Neu-Ulm unter www.landkreis.neu-ulm.de  sowie auf der Homepage des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de.

 

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